
Aktuelle ASP-Lage in der Europäischen Union
Die Seuche breitet sich unter Wildschweinen weiter aus, während sie bei Hausschweinen besser unter Kontrolle zu sein scheint, obwohl die bestätigten Ausbrüche im letzten Quartal zugenommen haben.


Die Seuche breitet sich unter Wildschweinen weiter aus, während sie bei Hausschweinen besser unter Kontrolle zu sein scheint, obwohl die bestätigten Ausbrüche im letzten Quartal zugenommen haben.

Im Juni fielen die US-Schweinefleischexporte zum ersten Mal im Jahr 2020 unter das Vorjahresniveau, blieben aber laut den von der U.S. Meat Export Federation (USMEF) zusammengestellten USDA-Daten auf das Jahr gesehen auf Rekordniveau.

Im Rahmen der Strategie des Landes Brandenburg zur Bekämpfung der ASP wird eine sogenannte „weiße Zone“ um das erste Kerngebiet „Sembten/Neuzelle“ eingerichtet.

Private Lagerhaltung nur als Ultimative Ratio – Bundesministerin betont Notwendigkeit des Kapazitätsabbaus in den Ställen

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Landeskrisenstab hat Änderungen der Ausnahmen im gefährdeten Gebiet beschlossen – Neuer Erlass gilt ausschließlich für Oder-Spree, Spree-Neiße und Dahme-Spreewald.

Für die Fleischindustrie in Deutschland stehen immer weniger inländische Tiere zur Verfügung.

Restriktionszonen erneut an Tierseuchen-Lage angepasst – Betroffene Landkreise ändern Tierseuchen-Allgemeinverfügungen.

Verbraucherschutzministerium ordnet Maßnahmen außerhalb bestehender ASP-Restriktionszonen an: Verstärkte Bejagung zur Reduzierung des Schwarzwildbestandes und verstärkte Fallwildsuche.

Laut ersten epidemiologischen FLI-Untersuchungsergebnissen liegt Seuchen-Einschleppungszeitpunkt in der ersten Juli-Hälfte.


Fundorte liegen im bestehenden Kerngebiet – Insgesamt jetzt 40 ASP-Fälle.

EU und China ein bilaterales Abkommen unterzeichnet, mit dem 100 europäische geografische Angaben in China und 100 chinesische geografische Angaben in der EU vor Nachahmung und widerrechtlicher Aneignung geschützt werden.

Nach dem amtlich festgestellten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Schwarzwild in den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree wurde auch im Landkreis Märkisch-Oderland die Tierseuche bei einem Wildschwein nachgewiesen.

Im 1. Halbjahr 2020 wurden in Deutschland 2,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch produziert.

Ab 1. Januar 2021 ist die Ferkelkastration in Deutschland nur noch unter Betäubung erlaubt. Mit insgesamt 20 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Anschaffung von Isofluran-Narkosegeräten.

Karte mit der Lage der Schweinehaltungsbetriebe innerhalb der als Kerngebiet, gefährdetes Gebiet und Pufferzone eingestuften Gebiete sowie den bestätigten Fällen bei Wildschweinen.



Deshalb müssen land- und forstwirtschaftliche Flächen von behördlich eingesetzten Personen oder unter behördlicher Aufsicht tätigen Personen auf tote oder kranke Wildschweine zuerst vollständig abgesucht werden.

Zur Gefahrenabwehr gegen die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest baut Brandenburg an der Grenze zu Polen einen festen, schwarzwildsichern Wildschutzzaun.

Diese drei Wildschweine wurden alle tot nahe der Gemeinde Neuzelle im Landkreis Oder-Spree gefunden (Fallwild).

Fleischersatzprodukte wie vegetarische Brotaufstriche, Sojabratlinge oder Tofu werden vielleicht auch deshalb vermehrt nachgefragt und verstärkt produziert.

In den letzten sechs Jahren hat Russland seine Lebensmittelimporte um ein Drittel reduziert: von 43,3 Mrd. Dollar im Jahr 2013 auf 30 Mrd. Dollar im Jahr 2019. Die Schweinefleischimporte sind um das Zehnfache gesunken.

Bundesrat ergänzt Flächenvorgabe von 6,5 m² für die Abferkelbucht.

