Auf Grundlage der historischen Daten der Nationalen Versorgungsgesellschaft (Conab) dürfte die Schweine- und Geflügelfleischproduktion in diesem Jahr ein Rekordniveau erreichen, mit einer kombinierten Produktion von über 22 Millionen Tonnen. Unter Einbeziehung von Rindfleisch beläuft sich die geschätzte Gesamtproduktion der drei Proteinarten auf 33,38 Millionen Tonnen – ein Wert, der nahe an der Prognose für 2025 liegt, als Brasilien einen historischen Rekord verzeichnete. Laut der von Conab am 10. April veröffentlichten Versorgungsbilanz geht dieser Trend mit einer steigenden inländischen Verfügbarkeit von Geflügel- und Schweinefleisch einher.
Prozentual gesehen wird für die Schweinefleischproduktion der größte Anstieg im Vergleich zu 2025 erwartet, nämlich knapp 4 %. Bei einem Schweinebestand auf Rekordniveau – 44,8 Millionen Tiere – wird die Gesamtproduktion von Schweinefleisch auf 5,88 Millionen Tonnen geschätzt und dürfte damit frühere Rekorde übertreffen. „Die Aussichten deuten auf eine steigende Nachfrage und höhere Exporte hin, getrieben durch die Erschließung neuer Märkte“, so Gabriel Rabello, Leiter des Bereichs Fasern und Grundnahrungsmittel bei Conab.

Brasilien wird voraussichtlich rund 1,58 Millionen Tonnen exportieren, was einem Anstieg von 6,1 % gegenüber 2025 entspricht und das stetige Marktwachstum bestätigt – insbesondere seit 2020, als die brasilianischen Schweinefleischexporte erstmals die Marke von einer Million Tonnen überschritten. Gleichzeitig wird ein Anstieg der Verfügbarkeit auf dem Inlandsmarkt um 3,4 % auf rund 4,33 Millionen Tonnen erwartet.
13. April 2026/ Conab/ Brasilien.
https://www.gov.br


