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US-Schweinefleischexporte starten 2026 mit einem soliden Wachstum, angekurbelt von Mexiko und Asien

Die Lieferungen stiegen im Januar sowohl mengen- als auch wertmäßig, gestützt durch eine starke Nachfrage in wichtigen Märkten, wobei Mexiko weiterhin der Hauptabnehmer ist.

21 April 2026
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Dank einer soliden Nachfrage auf den internationalen Märkten sind die US-Schweinefleischexporte positiv ins Jahr 2026 gestartet. Im Januar erreichten die Lieferungen 250.861 Tonnen, was einem Anstieg von 3 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Der Exportwert stieg um 4 % auf 692,1 Millionen US-Dollar, unterstützt durch verbesserte Preise und eine starke Marktentwicklung.

Mexiko blieb das wichtigste Zielland für US-Schweinefleisch und festigte damit seine Position als Schlüsselmarkt. Die Liefermengen beliefen sich auf insgesamt 107.902 Tonnen, ein Plus von 3 % im Vergleich zum Vorjahr, während der Exportwert um 8 % zunahm, was eine anhaltend starke Nachfrage widerspiegelt. Der mexikanische Markt spielt weiterhin eine zentrale Rolle bei der Ausweitung der US-Schweinefleischexporte, auch wenn die laufenden Antidumping- und Subventionsuntersuchungen kurzfristig für Unsicherheit sorgen könnten.

Auch in Asien erholten sich die Exporte deutlich. Die Lieferungen nach Japan stiegen mengenmäßig um 22 % und erreichten damit einen der höchsten Werte der letzten Monate, was die Bedeutung dieses Marktes für US-Schweinefleisch bestätigt. Südkorea setzte ebenfalls seinen Aufwärtstrend fort: Die Exporte stiegen sowohl mengen- als auch wertmäßig, trotz zunehmender Konkurrenz durch andere Anbieter.

In ganz Lateinamerika und der Karibik war zusätzliches Wachstum zu verzeichnen. Die Exporte nach Kolumbien stiegen um 16 %, während die Lieferungen in die Dominikanische Republik um 25 % zunahmen, was auf eine wachsende Nachfrage in diesen Märkten hinweist. Auch Mittelamerika verzeichnete ein stabiles Wachstum, gestützt durch eine stabile regionale Nachfrage.

Im Gegensatz zu dieser positiven Entwicklung blieben die Exporte nach China aufgrund hoher Zölle und anhaltender Handelsbeschränkungen begrenzt. Dennoch bleibt China ein wichtiger Absatzmarkt für Schlachtnebenprodukte, die nach wie vor einen wesentlichen Anteil am Exportwert ausmachen.

Wertmäßig beliefen sich die Schweinefleischexporte im Durchschnitt auf 62,07 USD je geschlachtetem Tier, was einem Anstieg von 6,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Insgesamt machten die Exporte 28,5 % der gesamten US-Schweinefleischproduktion aus, was ihre Bedeutung für die Schweinefleischindustrie unterstreicht.

Im Ausblick auf 2026 zeigt der US-Schweinefleischmarkt einen soliden Start, gestützt durch eine breit gefächerte Nachfrage in den einzelnen Regionen. Die Entwicklungen in der Handelspolitik, die Marktzugangsbedingungen und geopolitische Faktoren werden jedoch auch in den kommenden Monaten die Exportleistung maßgeblich beeinflussen.

März 2026 / U.S. Meat Export Federation (USMEF).
https://usmef.org

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