Während der Sitzung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei am 23. Juni diskutierten die EU-Agrarminister die Marktsituation im Agrarsektor vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine, geopolitischer Entwicklungen, klimabedingter Risiken und Herausforderungen im Bereich der Tiergesundheit. All diese Faktoren belasten weiterhin die Einkommen der Landwirte und erhöhen die Kosten für Lebensmittelproduktion, Transport, Lagerung und Vertrieb.
Die Diskussion eröffnete Taras Kachka, stellvertretender Ministerpräsident der Ukraine für europäische und euro-atlantische Integration, mit einer virtuellen Intervention. Er skizzierte die aktuelle Lage des ukrainischen Agrarsektors sowie die bestehenden Herausforderungen.

Anschließend überprüften die Minister den kürzlich von der Europäischen Kommission vorgestellten Aktionsplan, der gezielte Maßnahmen vorsieht, um EU-Landwirte bei den durch die Entwicklungen im Nahen Osten entstehenden Herausforderungen zu unterstützen und den Zugang zu wichtigen Betriebsmitteln, insbesondere Düngemitteln, sicherzustellen. Dies ermöglicht die fortgesetzte Produktion erschwinglicher Lebensmittel.
In diesem Zusammenhang hob die zypriotische Ratspräsidentschaft die konstruktive Haltung der Mitgliedstaaten hervor, die die Absicht des Rates unterstützen, die Vorschläge der Kommission ohne Änderungen anzunehmen, sofern auch das Europäische Parlament diesem Vorgehen folgt. Dies soll sicherstellen, dass EU-Erzeuger möglichst schnell von den Maßnahmen profitieren können. Die Minister bekräftigten ihre Unterstützung für diesen Ansatz und befürworteten die zügige Umsetzung des Plans.
23. Juni 2026/ Rat der EU/ Europäische Union.
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