Der brasilianische Bundesstaat Santa Catarina hat im ersten Quartal 2026 Rekordergebnisse bei den Fleischexporten (Hühner-, Schweine-, Puten-, Enten- und Rindfleisch sowie andere Fleischsorten) erzielt und damit sowohl wert- als auch mengenmäßig die besten Ergebnisse in der bisherigen Zeitreihe verzeichnet. Der Bundesstaat exportierte 518.400 Tonnen im Wert von 1,17 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2025 einem Anstieg von 4 % beim Volumen und 9,6 % beim Wert.
Die Daten wurden vom Ministerium für Entwicklung, Industrie, Handel und Dienstleistungen (MDIC) veröffentlicht und vom Zentrum für Sozioökonomie und Agrarplanung (Epagri/Cepa) zusammengestellt.

Die Schweinefleischexporte verzeichneten ein starkes Wachstum. Im Quartalsverlauf exportierte der Bundesstaat insgesamt 182.400 Tonnen mit einem Exportwert von 454,3 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 4 % bzw. 7,5 % entspricht. Mit diesen Ergebnissen erzielte Santa Catarina für diesen Zeitraum sowohl mengen- als auch wertmäßig das beste Ergebnis seiner Geschichte.
Japan war der wichtigste Absatzmarkt für Schweinefleisch aus Santa Catarina und machte 31,7 % des Gesamtexportwerts aus, gefolgt von den Philippinen und China. Der japanische Markt erlebte einen deutlichen Aufschwung: Das Exportvolumen stieg um 59,8 %, der Exportwert um 53,7 %, was die hohe Nachfrage nach brasilianischem Protein in Asien widerspiegelt. Santa Catarina war in den ersten drei Monaten des Jahres für 47,8 % des Volumens und 50,1 % des Werts der brasilianischen Schweinefleischexporte verantwortlich.
8. April 2026 / Ministerium für Land- und Viehwirtschaft des Bundesstaates Santa Catarina / Brasilien.
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