
Fleischexporte in den vergangenen fünf Jahren um 19 % zurückgegangen
Im Jahr 2022 wurden hierzulande knapp 2,9 Millionen Tonnen Fleisch und Fleischwaren ausgeführt – der Großteil davon in andere Staaten der Europäischen Union.


Im Jahr 2022 wurden hierzulande knapp 2,9 Millionen Tonnen Fleisch und Fleischwaren ausgeführt – der Großteil davon in andere Staaten der Europäischen Union.

In seinem Bericht „Livestock and Poultry: World Markets and Trade“ vom 12. Januar hat das USDA die Zahlen für Ende 2022 und seine Schätzungen für 2023 überarbeitet und dabei seine Prognosen für die weltweite Schweinefleischproduktion im laufenden Jahr angehoben, weil die chinesische Produktion höher ausfallen dürfte als erwartet.

Der polnische Schweinebestand belief sich im Dezember 2022 auf insgesamt 9,62 Mio. Tiere, was einem Rückgang von 6,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Die Weltmarktpreise für Schweinefleisch sind im Januar leicht gesunken, da das Angebot an schlachtreifen Schweinen groß war und die chinesischen Importe geringer ausfielen als erwartet.

Die ersten Maßnahmen zur Aufstockung der staatlichen Schweinefleischreserven in diesem Jahr sind angelaufen.

Der kombinierte Index soll die Marktentwicklungen besser abbilden und so zu einer größeren Transparenz in der Branche beitragen.

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Nach Jahren rückläufiger Entwicklung stiegen die Exporte von lebenden Schweinen im Jahr 2022 wieder an, insbesondere die Lieferungen nach Spanien und Polen.

In Österreich wurden am Stichtag 1. Dezember 2022 rund 1,86 Mio. Rinder und 2,65 Mio. Schweine gehalten; weniger Rinder und Schweine geschlachtet.

Im Dezember war ein erheblicher Rückgang der Zahl der geschlachteten Schweine zu beobachten, während der Schweinebestand weniger stark abnahm.

In der zweiten Jahreshälfte 2022 wurden erhebliche Änderungen in den Gebieten mit den größten Sperrzonen gemäß der Durchführungsverordnung 2021/605 der Kommission vorgenommen.

Schlachtunternehmen erzeugen 7,0 Millionen Tonnen Fleisch und damit 1,3 Millionen Tonnen weniger als im Rekordjahr 2016.

Im vergangenen Jahr hat Spanien seine Importe von niederländischen Schlachtschweinen verdoppelt und die Importe von niederländischen Ferkeln weiter gesteigert.



Im vergangenen Jahr gingen die chinesischen Schweinefleischimporte um 53 % zurück.

In den letzten Jahren waren ein Rückgang der Exporte nach Deutschland und ein Anstieg der nach Spanien gelieferten Ferkel festzustellen.

Der durchschnittliche FAO-Fleischpreisindex für das gesamte Jahr 2022 war der höchste seit über dreißig Jahren.

Im Jahr 2022 produzierte China 55,41 Mio. t Schweinefleisch.

Die EU-Kommission hat den Gesetzentwurf für eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung in Deutschland grundsätzlich geprüft. Sie hat im Rahmen dieses Verfahrens keine Bedenken geäußert.

Anlässlich des deutsch-französischen Ministerrats, haben Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und sein französischer Amtskollege Marc Fesneau vereinbart, die Zusammenarbeit bei europäischen agrarpolitischen Schlüsselprojekten zu intensivieren.



Rückläufige Schlachtzahlen und ein sinkender Schweinefleischkonsum in Deutschland veranlassen Danish Crown nun dazu, seine Aktivitäten am deutschen Markt anzupassen.

Die spanische Schweinefleischproduktion lag in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 um fast 1,78 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

Zum Ende des Jahres 2022 dürften die russischen Schweinefleischproduzenten rund 170.000 Tonnen ihrer Erzeugnisse exportiert haben.

Der US-Schweinebestand zeigt weiterhin eine rückläufige Tendenz. Der Bestand an Zuchtschweinen ist jedoch im Vergleich zu den Zahlen des Vorquartals und zu Dezember 2021 leicht gestiegen.

Großen Änderungsbedarf sieht die überwiegende Mehrheit der Sachverständigen am Gesetzesvorhaben der Bundesregierung, ein verpflichtendes Tierhaltungskennzeichen für Schweinefleisch einzuführen.

Der Verbrauch und die Produktion von Schweinefleisch werden in den nächsten zehn Jahren aufgrund von Gesundheits-, Umwelt- und sozialen Bedenken zurückgehen.

