
Gesundheitliche und wirtschaftliche Auswirkungen von PRRS in Nordirland
Der mögliche wirtschaftliche Schaden in einem PRRS-positiven Betrieb könnte bei ca. 35 – 37% des Nettogewinns des Betriebs liegen.

Der mögliche wirtschaftliche Schaden in einem PRRS-positiven Betrieb könnte bei ca. 35 – 37% des Nettogewinns des Betriebs liegen.

Es gibt immer noch unbekannte Faktoren, die die PRRSV-Replikation im Endometrium verhindern oder blockieren, was möglicherweise in Verbindung mit der nicht ausreichenden Anzahl an empfänglichen Zellen in der Plazenta zur Resistenz gegen plazentare/ transplazentare Infektionen vor der 90-tägigen Tragzeit führt.

In den USA gibt es 17 genetische Kladen, die aus Infektionen zwischen verschiedenen Wirtsarten und den folgenden ökologischen und evolutionsbiologischen Prozessen entstanden und sich halten konnten.

Die genetische Selektion kann ein Instrument zur Verbesserung der Darmgesundheit sein und dazu beitragen, den Einsatz von Antibiotika in der Schweineproduktion zu reduzieren.

Überwachungsprotokolle bei Zuchtebern reichen häufig nicht aus, um eine Infektion rechtzeitig nachzuweisen.

Die klinische Erkrankung und die Folgen einer PRRS-Infektion unterliegen in wesentlichem Maße erblichen Faktoren.

Dieser Artikel stellt eine Alternative zu den derzeitigen Impfprogrammen vor, die für Betriebe, die mit frühen Ausbrüchen der Ödemkrankheit zu kämpfen haben, die Lösung darstellen könnte. Diese Alternative —bestehend aus der Impfung der Muttertiere am Ende der Tragzeit zur Immunisierung der Absetzferkel— wirft allerdings auch Fragen auf.

Nadelfreie Injektionsverfahren verbessern die Verteilung der Impfstoffe im Gewebe.

Einige Tiere litten an Diarrhö und zeigten neurologische Symptome und bei der Sektion eines der Tiere wurden enterohämorrhagische Colitis mit mukosalem Ödem, Splenomegalie und Blutungen im Mesenterium festgestellt.

Ohne die Teilnahme aller Betriebe der Region am Programm wird es keine oder nur minimale Erfolge geben.

Inaktivierte Impfstoffe können wirksam sein, wenn sie in Verbindung mit anderen Praktiken wie beispielsweise der kontrollierten Bewegung der Tiere und Menschen und mit einer genauen Analyse zum Einsatz kommen, ob das Impfstoff-Antigen mit dem Antigen des zirkulierenden Stamms übereinstimmt.

Vorgestellt wird eine Methode zur Quantifizierung der relativen wirtschaftlichen Bedeutung des Gesundheitsstatus der Schweine beim Kontakt mit bestimmten Krankheitserregern (PRRSv und PEDv) und zur Beurteilung der Auswirkungen eines bestimmten Typs von PRRSv bei einem bestimmten Produktionssystem.

Unterschiede bei der Virulenz und Infektiosität verschiedener Stämme sind allgemein bekannt. Außerdem wird das neue Virus durch die Impfstoffe, die aus den klassischen Stämmen entwickelt werden, nicht bekämpft und kann bei einigen Diagnosetests falsch positive Ergebnisse liefern.

Alle auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt verfügbaren Impfstoffe beruhen auf einem PCV2a-Genotyp, obwohl die Genotypen PCV2b und PCV2d am weitesten verbreitet sind. Obwohl sich ein hohes Maß an Kreuzimmunität unter diesen drei Genotypen gezeigt hat, wäre es sehr interessant festzustellen, ob die Wirksamkeit des Impfstoffs gegenüber all diesen unterschiedlichen Genotypen gleich ist.

Vieles deutet darauf hin, dass das Senecavirus A (SVA) eine Ursache der idiopathischen vesikulären Schweinekrankheit ist. Ferner wurde vor kurzem von dem Syndrom neonataler Mortalität in Verbindung mit SVA berichtet, das bei 0-7 Tage alten Saugferkeln auftrat.

Wir wurden gebeten, einen Mastbetrieb zu besuchen, in dem 7 Wochen alte Ferkel nach dem Absetzen an Meningitis und Diarrhö erkrankt waren. Die Mortalitätsrate lag 3 Wochen nach dem Absetzen bei 5%.