
Immunsystem und Immunität beim Schwein: Pathogenerkennung
Die Erkennung eines Pathogens ist der erste Schritt der Immunabwehr: Sowohl die angeborene als auch die erworbene Immunantwort verfügen über Mechanismen zur Erkennung eines Erregers.

Die Erkennung eines Pathogens ist der erste Schritt der Immunabwehr: Sowohl die angeborene als auch die erworbene Immunantwort verfügen über Mechanismen zur Erkennung eines Erregers.

Im Februar 2016 wurden wir wegen klinischer Probleme bei Absetzferkeln zu einem Zucht- und Mastbetrieb mit 350 Sauen in der Bretagne gerufen. Die klinischen Symptome waren Schwellungen der Augenlider und der Stirn, Koordinationsprobleme, Dyspnoe und plötzlicher Tod. Sie traten wenige Tage nach einer Futterumstellung auf.

Die aktuellen Diagnosetests sind sehr leistungsfähig und ermöglichen uns, selbst kleine Veränderungen im Genom eines Virus nachzuweisen. Aber was genau sagen sie uns?

Eine Studie wurde durchgeführt, die 69 PRRS-positive Sauenbetriebe umfasste und deren Ziel es war, den Einsatz von modifiziertem Lebendimpfstoff (MLV) gegen PRRSV und Quarantäneeinrichtungen mit dem PRRSV-Status von Jungsauen zur Remontierung bei der ersten Besamung zu vergleichen.

Aufgrund der Komplexität der ASP-Bekämpfung sind gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten erforderlich, um die Einschleppung der Seuche in die EU zu verhindern und sicherzustellen, dass wir darauf vorbereitet sind, die Krankheit zu bekämpfen, falls sie auftritt.

Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Immunzellen: Neutrophile, Makrophagen, NK-Zellen, Lymphozyten, dendritische Zellen, Mastzellen.

Es besteht das reale Risiko der Übertragung von PRRSV durch die Luft und die Luftfilterung kann dieses Risiko erheblich reduzieren. Der regionale Ansatz der Kontrolle/ Eliminierung von PRRSV zeigt die Richtung an, in die wir uns in Zukunft bewegen müssen.

Mit dem offenbar steigenden Risiko einer HEV-Exposition des Menschen ergibt sich die Gelegenheit für die Produktion von HEV-freien Fleischprodukten, insbesondere aus Schweinefleisch.

Obwohl sich Impfungen bei der Stabilisierung der Sauen als wirksames Mittel erwiesen, kann PRRSV in der Aufzuchtphase nur eliminiert werden, wenn die Impfung und die Desinfektion/ teilweise Eliminierung des Bestands mit einer strikten Umsetzung aller empfohlenen Verfahren des Betriebsmanagements, einschließlich dem Rein-Raus-Verfahren, einhergehen.

Die Abnahme der PCV2a- und PCV2b-Genotypen im Laufe der Zeit und die Zunahme von PCV2d im Jahr 2012 sind wohl eher auf andere, bisher noch unbekannte Faktoren als auf die immunologische Selektion zurückzuführen, die aus der PCV2a-basierten Impfung resultiert.

Die Entnahme oraler Flüssigkeiten ist eine praktische, schnelle, einfache, kostengünstige und verlässliche Methode der Probenahme bei Schweinebeständen, aber bei Saugferkeln ist dieses Verfahren kein einfaches oder geeignetes Unterfangen.

Ca. 50% der beim Transport von Schweinen in den Vereinigten Staaten benutzten Fahrzeuge werden zwischen den einzelnen Fahrten nicht gewaschen. Dieser Artikel behandelt deshalb die Frage, inwiefern es möglich ist, PRRSv, das in einer mit Mist verschmutzten Umgebung auftritt, durch thermische Behandlungen zu inaktivieren.

Dieser Fallbericht unterstreicht die Bedeutung eines umfassenden Ansatzes zur Erstellung einer korrekten Differentialdiagnose.

Die jüngsten Entwicklungen bei der PCR-Serotypisierung sind ein Schritt nach vorne, der es jedem Labor ermöglicht, den Serotyp des isolierten H.-parasuis-Stamms zu bestimmen.

PRRSV kann alleine leichte bis schwere Atemwegserkrankungen verursachen, ist aber nur selten für den Tod betroffener Tiere verantwortlich.

Nach mehr als einem Jahrzehnt liegen nur wenige Beweise vor, die darauf hindeuten, dass LA-MRSA eine unmittelbare Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellen, und dies sogar in Ländern, in denen die Prävalenz bei Schweinen hoch ist.