Veröffentlichungen: PIC Deutschland GmbH
Wenn es um Zuchtfortschritt geht, lautet unsere Antwort: beides.

In der Praxis haben Schweine selten nur mit einer einzigen Herausforderung zu tun. Krankheitsdruck, wechselnde Umweltbedingungen, Futterumstellungen oder Veränderungen im Management können ihre Leistung beeinträchtigen.
Deshalb setzen wir auf Robustheit: Wir verbinden Widerstandsfähigkeit und Krankheitsresistenz, damit Schweine auch unter wechselnden Praxisbedingungen möglichst konstant gute Leistungen bringen.

Wenn die Belegung ansteht, muss die Spermaportion verfügbar sein.
Pünktlich.
In gleichbleibender Qualität.
Mit dem Gesundheitsstatus, den Sie erwarten. Was selbstverständlich erscheint, beginnt lange vor der Lieferung. Bereits an der Spitze der Zuchtpyramide werden hohe Anforderungen an Gesundheit und Biosicherheit gestellt.
Denn was dort beginnt, wirkt sich später auf viele Sauenbetriebe aus.
Warum Verlässlichkeit nicht erst am Liefertag entsteht, lesen Sie in unserem neuen Artikel. 
Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sind kein Widerspruch.
Tiere, die:
Futter effizient verwerten
robuste Leistungen zeigen
weniger Verluste verursachennutzen Ressourcen besser und senken die Umweltwirkung pro erzeugtem Kilogramm Schweinefleisch.
Genetischer Fortschritt wirkt dabei dauerhaft, weil Verbesserungen an die nächste Generation weitergegeben werden.
Deshalb ist nachhaltige Schweineproduktion immer auch eine Frage der Genetik.
Mehr dazu in unserem aktuellen Fachbeitrag. 
Genetisches Potenzial schafft nur dann Wert, wenn es unter Praxisbedingungen überzeugt.Leistungen aus Hochgesundheits- und Prüfbeständen sind wichtig. Doch entscheidend ist, wie sich die Nachkommen eines Ebers unter realen Bedingungen im Betrieb entwickeln.
Deshalb verknüpft das GNX-Programm Leistungsdaten von Kreuzungstieren aus Praxisbetrieben mit ihren genetischen Verwandten in den Zuchtpopulationen. So lassen sich Familien identifizieren, die bei Wachstum, Robustheit und Schlachtkörperwert auch in der Praxis zuverlässig überzeugen. 
Was braucht es, damit genetischer Fortschritt später im Stall ankommt?
Er beginnt nicht in der Besamungsstation. Er beginnt weit vorher: In den Zuchtbetrieben.
Ein Beispiel dafür ist der PIC-Eberzuchtbetrieb Wulkow in Brandenburg.
Seit mehr als 27 Jahren arbeitet der Betrieb mit PIC zusammen. Hier werden die Endstufenlinien PIC
408, PIC
410 und PIC
800 produziert. Jährlich verlassen bis zu 1.300 Zuchteber den Standort. 
Wachstum, Futterverwertung, Robustheit, Homogenität, Schlachtkörperwert und Fleischqualität werden über Generationen hinweg gezielt verbessert.
Dafür braucht es
klare Zuchtziele
belastbare Leistungsdaten
genomische Selektion
kontinuierliche Prüfung unter PraxisbedingungenDie wichtigste Frage lautet deshalb nicht nur: Welcher Eber wird heute eingesetzt?
Sondern: Welches Zuchtprogramm steht dahinter?
Mehr dazu in unserem neuen Fachbeitrag über moderne Eberzucht und den PIC-Nukleusbetrieb 
Bei der Körperkondition zählt nicht nur der Messwert, sondern auch seine Veränderung.Eine Analyse von 1.424 erstlaktierenden PIC Camborough
Sauen zeigte im Durchschnitt einen Rückgang der mit dem Sow Caliper gemessenen Kondition um rund 5 %. Die individuellen Ergebnisse unterschieden sich jedoch deutlich.Regelmäßige Messungen helfen, Veränderungen früh zu erkennen und Fütterung, Wurfmanagement sowie die Überwachung während der Laktation gezielter anzupassen.
Den vollständigen Artikel und weitere Sprachversionen finden Sie hier: 
Neue genomische Verfahren und Gene Editing könnten Schweine künftig vor bestimmten Infektionen schützen. Dr. Craig Lewis und Dr. Andrey Pavlov erläutern Erkenntnisse aus der PRRS-Forschung sowie mögliche Perspektiven für die Afrikanische Schweinepest und Maul- und Klauenseuche.
Genetik ergänzt Biosicherheit, Impfprogramme und professionelles Betriebsmanagement.
Mehr dazu im vollständigen Artikel:
Mit dem PIC Indexupdate 2026 werden Zuchtwerte noch präziser. Neu berücksichtigt werden unter anderem Merkmale zur Futtereffizienz in der Laktation, zur Körperkondition der Sau und zur Fleischqualität.
Für Schweinehalter heißt das: mehr Praxisnähe, bessere Datengrundlagen und Genetik, die Wachstum, Effizienz und Wirtschaftlichkeit gezielt unterstützt.
Die neuen Indizes sind ab Mitte Juli 2026 verfügbar.
Weitere Details auf unserer Webseite:

🧬Sie ist in unserer Genetik verankert.

Und wir arbeiten unermüdlich daran, dass Genetik eines Tages als Teil von Klimaverpflichtungen anerkannt werden kann.
Ein konkretes Beispiel: unsere jüngste Arbeit zur Erstellung einer Lebenszyklusanalyse (LCA), die belegt, dass PIC-Genetik im Vollprogramm 7,7 % weniger Treibhausgase ausstößt als der Branchendurchschnitt in Europa.
Erfahren Sie mehr über diese LCA und weitere Nachhaltigkeitsinitiativen.

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