Japans Schweinefleischproduktion, der Verbrauch und die Importe dürften sich im Jahr 2026 auf dem Niveau von 2025 halten. Es wird erwartet, dass die Anfangsbestände stabil bleiben, da die Importe von Zuchtschweinen zurückgegangen sind. In Verbindung mit der extremen Hitze im Jahr 2025 dürfte dies vermutlich zu geringeren Reproduktionsraten und einer niedrigeren Ferkelproduktion geführt haben. Darüber hinaus dürften hohe Produktionskosten und stark steigende Baukosten eine Ausweitung der Produktion bremsen, sodass Schlachtzahlen und Schweinefleischerzeugung insgesamt stagnieren werden. Die Preise für Schlachtkörper auf dem heimischen Markt blieben 2025 hoch, was auf die starke Nachfrage und geringere Liefermengen zurückzuführen war. Preisbewusste Verbraucher griffen weiterhin vermehrt zu Schweinefleisch statt zu Rindfleisch. Die Schweinefleischimporte dürften 2026 unverändert bleiben, obwohl die Lieferungen aus Spanien im November 2025 ausgesetzt wurden, nachdem dort die Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt worden war. Japan wird seine Schweinefleischbezüge auf Südamerika ausweiten und gleichzeitig die Importe aus Nordamerika beibehalten, um die Nachfrage zu decken.

3. März 2026/ USDA/ Vereinigte Staaten.
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