Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer hat seine Gespräche in China mit einer positiven Bilanz abgeschlossen. Im Mittelpunkt der Reise standen die Stärkung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im Agrar- und Ernährungsbereich, die Verbesserung von Marktchancen für deutsche Unternehmen sowie die Fortsetzung der Verhandlungen zur Wiederöffnung des chinesischen Marktes für deutsches Fleisch. Bundesminister Rainer und sein chinesischer Amtskollege Zhang Zhu sowie Zollministerin Sun Meijun legten die Basis für die nächsten konkreten Schritte hin zu einem Regionalisierungsabkommen. So sagte Zhang auf Einladung von Bundesminister Rainer zu, dass Experten zeitnah nach Deutschland reisen, um sich die hochwirksamen Maßnahmen zu Tierseuchenbekämpfung unter anderem gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) anzuschauen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für ein Regionalisierungsabkommen.
Darüber hinaus unterzeichneten Deutschland und China ein neues Memorandum of Understanding zur Fortführung des Deutsch-Chinesischen Agrarzentrums (DCZ). Damit wird die seit 2015 bestehende Zusammenarbeit für weitere drei Jahre auf eine neue Grundlage gestellt und künftig stärker auf wirtschaftliche Kooperation sowie Handels- und Marktzugangsfragen ausgerichtet.

18. Juni 2026/ BMLEH/ Deutschland.
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