
Seite 2 von Artikel über influenza


Klinischer Fall: Multifaktorielle Atemwegserkrankungen bei Ferkeln und Mastschweine
Dieser Fallbericht unterstreicht die Bedeutung eines umfassenden Ansatzes zur Erstellung einer korrekten Differentialdiagnose.

PRRSV: Interaktion mit anderen respiratorischen Pathogenen
PRRSV kann alleine leichte bis schwere Atemwegserkrankungen verursachen, ist aber nur selten für den Tod betroffener Tiere verantwortlich.

Influenza-A-Virus beim Schwein: Situation in europäischen Ländern
Infolge der sogenannten „Schweineinfluenza” wurde 2013-2015 ein europäisches Überwachungsprogramm durchgeführt: H1N1pdm kommt in verschiedenen europäischen Ländern und mit besonders hoher Prävalenz in Großbritannien und Irland vor.

Gesundheitsprotokolle bei der Aufnahme von Remontetieren: Anpassung an schwere Atemwegs- und systemische Erkrankungen (2/3)
Gemeint sind PRRSV, M.hyo, PCV2, APP und das Influenzavirus.

Impfung von Mastschweinen gegen Influenza: eine Fallstudie
Diskutiert werden die Gründe für die Impfung gegen das Influenzavirus in einer Gruppe von Mastställen, die zu einem integrierten Produktionssystem gehören und in denen wiederholt Atemwegserkrankungen auftraten. Außerdem werden die Auswirkungen auf die Produktionsparameter und die wirtschaftlichen Ergebnisse aufgezeigt.

Die genetische Vielfalt des derzeitigen Influenza-A-Virus in den USA
In den USA gibt es 17 genetische Kladen, die aus Infektionen zwischen verschiedenen Wirtsarten und den folgenden ökologischen und evolutionsbiologischen Prozessen entstanden und sich halten konnten.

Überlegungen zur Selektion von Schweinegrippe-Impfstoffen
Inaktivierte Impfstoffe können wirksam sein, wenn sie in Verbindung mit anderen Praktiken wie beispielsweise der kontrollierten Bewegung der Tiere und Menschen und mit einer genauen Analyse zum Einsatz kommen, ob das Impfstoff-Antigen mit dem Antigen des zirkulierenden Stamms übereinstimmt.

Evolution von SIV und ihre Auswirkungen auf die antigenische Kreuzreaktivität
Schweineinfluenzaviren unterscheiden sich auf genetischer und antigenischer Ebene, was zu eingeschränkter Kreuzreaktivität bei Viren führt, die einen gemeinsamen Vorgänger haben oder zum gleichen Subtyp gehören.

Auswirkungen der Influenza auf die Produktivität
Es gibt viele offene Fragen, wie z. B.: 1) Wie wirkt sich die Krankheit in endemischen Situationen hinsichtlich der Reproduktion (unregelmäßige Rückkehr zum Östrus / Fruchtbarkeit) insbesondere bei Jungsauen aus? oder 2) Wie wirkt sich die Krankheit auf die Produktivität im Abferkelstall aus, vor allem wenn man weiß, dass Saugferkel in einem endemisch infizierten Betrieb eine Rolle als Virusreservoir spielen können?

Schweineinfluenza kann sich endemisch in geschlossenen Zucht- und Mastbetrieben halten
Ansteckende Ausbrüche können auf Bestandsebene über einen Monat andauern, was die Tatsache erklärt, dass ein neuer Tierbestand, der überwiegend aus anfälligen Ferkeln besteht, infiziert werden kann, falls die Tiere in verschiedenen Buchten, aber im gleichen Stall untergebracht sind (Übertragung durch die Luft).

Auswirkungen einer frühen Exposition gegenüber SIV und PRRSV auf die Sterblichkeitsrate nach dem Absetzen
Infektionen mit dem Schweineinfluenzavirus und das Reproduktions- und Atemwegssyndrom der Schweine während der Säugezeit wurden mit einer erhöhten Sterblichkeit nach dem Absetzen (in geringerem Umfang bei SIV und in größerem Maße bei PRRSV) in Verbindung gebracht.

Rolle des Schweins bei der Entstehung neuer Influenza-Stämme
Schweine können als Quelle neuer Influenza-Stämme mit zoonotischem Potential agieren, aber die Zunahme der genetischen Vielfalt der Schweineinfluenzaviren ist hauptsächlich auf die Einschleppung von Influenza-Stämmen menschlicher Herkunft zurückzuführen. Aus diesem Grund wird dringend empfohlen, alle Mitarbeiter, die häufigen Kontakt mit Schweinen haben, gegen Influenza impfen zu lassen.
Durch Serienpassagen im Schwein kann sich das Influenzavirus zu einer hochvirulenten und infektiösen Form entwickeln

Prävalenz und Diversität des Schweineinfluenzavirus in Europa
Die genetische and antigenische Diversität des Influenzavirus muss als etwas Dynamisches verstanden werden, das sich ständig verändert. Es ist deshalb entscheidend, die aktive Überwachung des SIV zu fördern, um unsere Kenntnisse über die bei europäischen Schweinen vorkommenden SIV-Stämme und deren jeweilige Prävalenz und Auswirkungen auf die Schweinemast zu verbessern.

Dauer der Influenza-Infektionen bei abgesetzten Schweinebeständen
Influenza-Infektionen sind auf Ebene des einzelnen Tieres selbstlimitierend, wobei die Infektion ca. 5 bis 7 Tage dauert. Das Influenzavirus ist jedoch bei Schweinebeständen weltweit endemisch und es ist nicht ungewöhnlich, bei der Schlachtung zwischen 3 and 5% der Schweine positiv auf das Influenzavirus zu testen.