Der französische Schweinebestand ist 2025 weiter zurückgegangen (-0,6 %), insbesondere bei den Zuchtsauen (-2,5 %). Das Schlachtvolumen ist jedoch in den letzten zwei Jahren leicht angestiegen, gestützt durch höhere durchschnittliche Schlachtgewichte.
Die europäischen Schweinepreise unterlagen 2025 starken Schwankungen, bedingt durch die nachlassende internationale Nachfrage, geringere Importe aus China sowie die von diesem Land verhängten Zölle. Auch die Afrikanische Schweinepest in Spanien setzte die Preise unter Druck.

Der Schweinefleischverbrauch in Frankreich stieg um 2,7 % und wuchs damit schneller als die Produktion (+0,8 %), was zu einem Selbstversorgungsgrad von unter 100 % führte – eine seit Jahren nicht mehr beobachtete Entwicklung.
Die Handelsbilanz blieb positiv, obwohl sie sich bei frischem, gekühltem und gefrorenem Schweinefleisch aufgrund eines Rückgangs der französischen Exporte verschlechterte. Das Defizit bei verarbeiteten Schweinefleischerzeugnissen und Wurstwaren bleibt weiterhin ein Problem.
20. März 2026 / FranceAgriMer / Frankreich
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