Mateusz Malik

Ghent University - Polen Autor
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25-Apr-2026Charlotte SchlenkerDie Untersuchungen zeigen für mich nicht, ob Ohrspitzennekrosen die Ursache für Ohrenknabbern sind oder andersherum. Eine sehr wilde Theorie, dass das Ohrknabbern die Ursache sein soll. Es ist für mich nicht schlüssig, dass die Nekrosen aufgrund von Knabbern nur an der Ohrspitze sein sollen. Ich habe schon oft Ferkel an fremden Ohren herumbeissen sehen, aber noch nie, dass die Ohrspitze gezielt beknabbert wurde. Weiterhin lässt die Untersuchung nicht nur SINS völlig ausser acht, sondern generell die Grunderkrankungen betroffener Tiere. Die Beispielvideos zeigen deutlich kranke Tiere. Hängende Ohren, Ödeme an Augen und Rüsseln, Rötungen der Haut, vermehrtes Liegen. Sogar Bauchbewühlen, Bodenwühlen und Ohrenschmalz-Lecken sind auf den kurzen Ausschnitten zu sehen. Es ist für mich sehr schlüssig, dass kranke Tiere an den Akren Nekrosen bekommen, insbesondere wenn die Darmgesundheit stark betroffen ist. Wie sonst erklärt sich die jahrzehntelange Praxisbeobachtung, dass die Lawsonien-Impfung gegen Ohrspitzennekrosen hilft? Warum treten die Ohrspitzennekrosen immer zur gleichen Zeit auf (Beginn 7 Lebenswochen, deutliche Sichtbarkeit mit 9 Lebenswochen)? Könnte das vielleicht mit dem Absetzen zusammenhängen, also mit der massiven Darmmikrobiom-Umstellung? Für mich ist die Theorie aus diesem Artikel sehr altbacken - hätte man früher alles so überlegt, als man SINS noch nicht kannte.

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