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Den Feind füttern: Mehr Koinfektionen führen zu mehr Lymphoblasten und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit einer Vermehrung von PCV2

Bei gesunden Tieren bleibt PCV2 meist klinisch unauffällig und richtet nur wenig Schaden an. Kommt es aber zu Koinfektionen, die das Immunsystem aktivieren, vermehrt sich das Virus stärker und wird pathogener.

Wie Hans Nauwynck in seinen bereits veröffentlichten Artikeln „Viren verstehen – von der Zelle bis zum landwirtschaftlichen Betrieb“ und „Was treibt die Entwicklung von PCV2 voran?“ erläutert, vermehrt sich PCV2 in den Lymphoblasten, den durch das Immunsystem aktivierten Lymphozyten.

Bei einem vollkommen gesunden Tier, das keinen anderen Infektionen ausgesetzt ist, zeigt PCV2 kaum Auswirkungen. Es vermehrt sich nur in geringem Maße. Kommt es jedoch zu multiplen Koinfektionen, die eine starke Aktivierung der Immunabwehr hervorrufen, einschließlich der Bildung von Lymphoblasten, kann sich PCV2 verstärkt vermehren, und die Auswirkungen des Virus werden deutlich pathogener.

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