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Initiative Tierwohl: Nämlichkeit in der Schweinehaltung bald möglich

198 neue Ferkelaufzuchtbetriebe mit 2,7 Mio. Tieren/Jahr zugelassen.

19 Januar 2026
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logoDie Initiative Tierwohl (ITW) hat eine weitere Registrierungsphase für die Ferkelaufzucht erfolgreich abgeschlossen. 198 neue Ferkelaufzuchtbetriebe mit insgesamt 2,7 Millionen Tieren pro Jahr wurden aufgenommen. Damit sind aktuell über 9.000 schweinehaltende Betriebe, darunter 1.589 Ferkelaufzüchter und 1.250 Sauenhalter bei der ITW registriert. Insgesamt profitieren nun jährlich rund 22,5 Millionen Mastschweine und rund 19 Millionen Ferkel von den Maßnahmen der ITWTierhalter. Die Lücke zwischen Ferkelaufzucht und Schweinemast konnte weiter verkleinert werden. Ziel ist die so genannte Nämlichkeit, die darin besteht, dass alle Schweine im ITW-System von der Geburt bis zur Schlachtung ausschließlich auf an der ITW teilnehmenden Betrieben gehalten werden.

„Mit der erfolgreichen Registrierung der Ferkelaufzuchtbetriebe gelingt ein entscheidender Schritt in Richtung durchgängige Nämlichkeit und mehr Transparenz in der Schweinehaltung. Die hohe Beteiligung zeigt, dass die Branche gemeinsam Verantwortung übernimmt und bereit ist, die Herausforderungen der Zukunft aktiv anzugehen. Unser Ziel bleibt, die Lücke zwischen Aufzucht und Mast vollständig zu schließen und damit das Tierwohl weiter zu stärken“, erklärt Robert Römer, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl. „Klar ist aber auch: Noch fehlen faktisch gut 3 Millionen Tiere. Dieses Delta muss bis zum Auslaufen des Ferkelfonds Ende des Jahres vollständig geschlossen werden. Ab 2027 soll die Finanzierung durchgängig über den Markt erfolgen.“

Die neuen Ferkelaufzuchtbetriebe nehmen als „nämliche Ferkelaufzüchter“ an der ITW teil. Das bedeutet, dass die Voraussetzung für die Auszahlung des Tierwohlentgelts an die neuen Ferkelerzeuger daran geknüpft ist, dass die Ferkel an einen ITW-Mäster geliefert werden. Nur für diese Ferkel bekommen die Neuteilnehmer die 4,50 Euro pro Tier aus dem Ferkelfonds.

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