Belgien: Verkauf von veterinärmedizinischen Antibiotika fällt auf Rekordtief

26. Juni 2026/ Vilt/ Belgien.
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28-Jul-2026 (heute)

Die Verkäufe antibakterieller veterinärmedizinischer Produkte in Belgien erreichten 2025 mit 51,4 mg/kg Biomasse ein Rekordtief, ein Rückgang von fast 13 % im Vergleich zu 2024, so der 17. BelVet-SAC-Bericht, erstellt von der Föderalen Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (FAGG) sowie AMCRA, dem Wissenszentrum für Antibiotikaanwendung und Resistenz bei Tieren.

Dieser Rückgang setzt den langfristigen Abwärtstrend fort. Die Gesamtreduktion seit 2011 beträgt 64,9 %, wobei das Ziel für 2024 (65 %) praktisch mit einer einjährigen Verzögerung erreicht wurde.

Die gemeldeten Verkäufe antibakterieller Wirkstoffe umfassen sowohl Arzneimittel als auch antibakterielle Premixe. Letztere gingen 2025 um 22,6 % zurück, womit die Gesamtreduktion der Verkäufe antibakterieller Premixe seit 2011 bei 91,5 % liegt.

Schweinesektor

Laut Bericht war 2025 insgesamt ein bemerkenswertes Jahr für den weiteren Rückgang des Einsatzes antibakterieller Wirkstoffe bei Schweinen. Der Gesamteinsatz bei Schweinen sank 2025 im Vergleich zu 2024 um 16 %, was seit 2018 einer Reduktion von 56,2 % entspricht. Außerdem befanden sich 2025 mehr als sechs von zehn Schweinebetrieben für alle Schweinekategorien im grünen Benchmarkbereich. Der Anteil der Tonnen antibakterieller Wirkstoffe, die in Schweinekategorien mit rotem Benchmark-Farbwert verwendet wurden, sank ebenfalls deutlich, von 22 % im Jahr 2024 auf 10,5 %.