26. Juni 2026/ Eurostat/ Europäische Union.
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Im Jahr 2024 wurden in der EU insgesamt 9,8 Millionen Tonnen mineralischer Düngemittel (Stickstoff und Phosphor) in der Landwirtschaft eingesetzt. Dies entspricht einem Anstieg von 6,0 % gegenüber 2023 (9,2 Millionen Tonnen), liegt jedoch weiterhin 15,8 % unter dem Spitzenwert von 2017.
Während Stickstoff- und Phosphordünger eine entscheidende Rolle bei der Steigerung der Ernteerträge spielen, kann ihre übermäßige Verwendung zu Nährstoffauswaschung (run-off) führen, Ökosysteme schädigen und zur Wasser- und Bodenverschmutzung beitragen.
Der Einsatz stickstoffbasierter Düngemittel in der landwirtschaftlichen Produktion der EU stieg im Jahr 2024 auf schätzungsweise 8,9 Mio. Tonnen, was einem Anstieg von 5,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Einsatz stickstoffbasierter Düngemittel in der Landwirtschaft war bei den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugern in der EU am höchsten, insbesondere in Frankreich (1,8 Mio. Tonnen), Deutschland (1,1 Mio. Tonnen) und Spanien (0,9 Mio. Tonnen).
Im Jahr 2024 betrug der Einsatz von Phosphordüngern in der EU-Landwirtschaft 0,9 Mio. Tonnen, was gegenüber 2023 einem starken Anstieg (7,7 %) entspricht.
Die Länder mit dem höchsten Einsatz von Düngemitteln auf Phosphorbasis in der Landwirtschaft waren Spanien (0,14 Mio. Tonnen), Frankreich (0,12 Mio. Tonnen), Italien (0,10 Mio. Tonnen), Rumänien (0,09 Mio. Tonnen) und Deutschland (0,07 Mio. Tonnen). Zusammen machten sie mehr als die Hälfte des Gesamtverbrauchs der EU aus.