EU: Vorläufige Einigung zur Stärkung der Verhandlungsposition der Landwirte in der Lebensmittelversorgungskette

5. März 2026/ Europäischer Rat/ Europäischen Union.
https://www.consilium.europa.eu

09-Mrz-2026 (heute)

Der Rat hat eine vorläufige Einigung mit dem Europäischen Parlament über eine gezielte Änderung der Verordnung über eine gemeinsame Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse (GMO) und der Verordnungen über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) erzielt. Mit dem Abkommen wird den Landwirtinnen und Landwirten eine stärkere Verhandlungsposition in der Agrar- und Lebensmittelwertschöpfungskette verschafft. Der aktualisierte Rahmen unterstützt ausgewogenere und widerstandsfähigere Lieferketten, u. a. indem schriftliche Verträge zum Standard gemacht werden, Erzeugerorganisationen gestärkt und zu einer größeren Stabilität der Einkommen von Landwirtinnen und Landwirten und gerechteren Lebensgrundlagen in der Landwirtschaft beigetragen wird. Der Vorschlag schützt auch die Bezeichnungen von Fleisch und bestimmten Fleischerzeugnissen, um die Transparenz für die Verbraucherinnen und Verbraucher und einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten.

Der Schwerpunkt der Änderungen der GMO-Verordnung liegt auf mehreren Schlüsselbereichen, um die Position der Landwirtinnen und Landwirte in der Versorgungskette zu stärken:

Die vorläufige Einigung muss nun vom Rat und vom Parlament gebilligt werden, bevor sie förmlich angenommen wird und in Kraft tritt.